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Hmm...das ist garnicht so einfach...
Also, da die meisten eh von nem ewig langen Text abgeschreckt werden, hab ich mir gedacht, ich geb euch vorher mal ne knackige Kurzfassung und wenn ihr interessiert seid, könnt ihr natürlich auch noch sehr gern die etwas längere Version lesen.

 

Shortview:                                                                       aufgewachsen in nem kleinen Dorf bei den Eltern~ Eltern zwar noch verheiratet, aber viel Streit~ immer gut in der Schule~ Grundschule, Gymnasium, währenddessen Ausbildung zum Rettungssanitäter, Abi~ nach der Schule im Krankenhaus gearbeitet, FSJ im Rettungsdienst, Studienplatz~ tanze, seit ich 4 Jahre alt bin -> Turnier-Showtanz~ seit ich 5 bin, bin ich in der DRLG tätig -> Wettkampfschwimmen~ Essen noch nie gemocht~ immer DIE DÜNNE~ immer zuverlässig~ viel Vereinsarbeit neben der Schule~ essgestört bewusst seit ich 15 bin~ SvV seit der Oberstufe~ Abi trotz 48kg gemacht~ sogar aufm Schulklo geschnitten~ nach'm Abi gings abwärts-> Aufenthalt in der Kinderklinik mit Sondenernährung -> stationäre Therapie -> ambulante Therapie~ danach langsam zugenommen~ Studienplatz~ Ana ist wieder da~ to be continued...

 

Wenn ihr jetzt noch ein bisschen ausführlicher drüber lesen wollt, warum ich bin, wie ich bin, here you go:

Also, ich bin 1985 in einem kleinen Dorf am Rhein als älteste Tochter meiner Eltern geboren. An meine Kindheit erinner ich mich kaum noch. Ich weiß nur noch, dass mein Dad kaum da war und meine Mum gearbeitet hat, sodass meine Oma ganz oft auf mich aufgepasst hat. Es war keinesfalls eine unglückliche Kindheit- sie war nur auch nicht besonders herzlich...Meine Mutter war irgendwie überfordert mit mir, sie konnte nicht mit mir umgehen und hat mich oft meiner Oma überlassen. Für meine Oma war ich eine Art Ersatztocher- sie hätte nach meiner Mama gerne noch Kinder gehabt, was aber leider nie möglich war. Als ich 4 Jahre alt war, wurde meine kleine Schwester geboren. Hmm... ich kann euch wirklich nicht sagen, ob ich eifersüchtig auf sie war, ich weiß nur,dass es mich genervt hat, plötzlich nicht mehr auf dem Boden spielen zu können, weil das Baby die ganze Zeit rumgewuselt ist.

Im Kindergarten bin ich ständig am Rockzipfel meiner Kindergärtnerin gehangen- sie durfte nichtmal allein auf die Toilette- ich hab vor der Tür auf sie gewartet Nach dem Kindergarten hatte ich immer ne riesige Angst, dass meine Mama mich vergisst und mich einfach nicht mehr abholt- das ist aber nur ein oder zweimal passiert. Und auch da war es wieder meine Kindergärtnerin, die mit mir gewartet hat und mich dann heimgefahren hat. In der Grundschule wars auch ganz in Ordnung- ich war eben ein kleines, zierliches, schüchternes Mädchen. Meine Kindergärtnerin wurde von meiner Klassenlehrerin abgelöst und eigentlich bin ich gern hingegangen. Ziemlich früh war klar, dass meine Eltern sich um meine schulischen Leistungen keine Sorgen machen mussten- es lief alles glatt. Nachmittags saß ich in der Küche und hab meine Hausaufgaben gemacht, während meine Mum im Wohnzmmer nen Mittagsschlaf gehalten hat- und danach haben wir um halb drei zusammen "die bezaubernde Jeannie" angeschaut. Das ist zu einem richtigen Ritual geworden, an das ich mich noch gern erinnere.

Mein Dad hat immer viel gearbeitet, aber wenn er daheim war, gab es schon immer viel Streit zwischen ihm und meiner Mum. An den ersten richtigen Streit kann ich mich erinnern, als ich 3 Jahre alt war. Er war so heftig, dass meine Mum sich danach in der Küche eingeschlossen hat und ich meinen Dad weinend auf dem Sofa gefunden hab. Von de Moment an fühlte ich mich immer unendlich schuldig, wenn sie sich mal wieder gestritten hatten. Als meine Schwester alt genug war, dachte ich es sei unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass meine Eltern weniger streiten und so die Familie nicht auseinander bricht. Bis ich 14 war, hatte ich auch immer unerklärliche Bauchschmerzen, die ich heute auf diesen Stress zurückführe.

Nach der Grundschule bin ich- natürlich, wie könnte es auch anders sein- aufs Gymnasium gegangen. Dort lief auch alles gut, ich wusste ja schon von klein auf, dass ich Ärztin werden wollte und wusste daher auch, dass ich dafür gute Noten und ein gutes Abi brauchte. Meine Eltern hatten auch hier nie Problemem mit mir. Mein Abi hab ich dann 2004 mit 2,0 bestanden- was für mich ein schlechtes Ergebnis war, in Anbetracht meines damaligen Zustands war's aber das Beste, was ich rausholen konnte.

Meine Krankheit hat zum ersten Mal wirklich angeklopft, als ich 15 war. Ich hab mir noch nie was aus Essen gemacht, hab nie gern gegessen- aber es war auch nie ein Problem für mich. Gut, ich wurde gezwungen, immer aufzuessen, auch wenn es mir nicht geschmeckt hatte oder ich keinen Hunger hatte. Aber ansonsten hat mir das Essen keine Probleme gemacht. Bis ich in die Pubertät kam und sich mein Körper verändert hat. Ich war nicht dick, aber eben auch nicht mehr DIE DÜNNE. Ich hab mich aber darüber definiert und so schien es mir sinnvoll, meine Identität wieder zu bekommen. Also hab ich gehungert. Das ging am Anfang ganz leicht: ich hab in der Schule nichts mehr gegessen und da ich neben der Schule viel in der Sporthalle trainieren war, fiel es nicht weiter auf, dass ich auch nach der Schule nichts mehr gegessen hab. Ich hab dann natürlich schon abgenommen, was meine Eltern aber nicht unbedingt beunruhigt hat, weil ich ja schon immer sehr dünn war. Mein Dad wurde aber irgendwann doch mal misstrauisch und hat mich zur Ärztin geschleppt. Die meinte nur, es sei  so ne Phase, die sicher wieder vorbei gehen würde. Naja, ging sie leider nicht. Es folgten Jahre von zu- und abnehmen, da ich Angst hatte, meine Eltern würden mich in ne Klinik stecken, wenn ich es zu weit treiben würde- immerhin war ich noch minderjährig. Mit 15 war ich für 4 Monate in England- weit weg von daheim und der Familie. Die Zeit dort war zwar schwierig, hat mir aber auch wirklich gut getan. Dort hab ich sogar ein bisschen zugenommen.

Im Abijahr wurde es dann aber ganz schlimm. Ich hatte während der Oberstufe 2 Freunde durch Unfälle verloren, musste zusehen, wie sich ein Bekannter vom Dach eines Hochhauses gestürzt hat (Hausmeister in dem Kaufhaus, in dem ich,seit ich 16 war, gearbeitet hab) und auch sonst hatte ich eben die Probleme, die ein Teenager eben so hat. Meiner besten Freundin ging es auch sehr schlecht und das war auch die Zeit, in der ich begonnen habe, mich selbst zu verletzten. Der Schmerz hat mir geholfen, mich zu spüren- zu spüren,dass ich noch am Leben war. Immerhin hab ich bis dahin nur funktioniert- es lief alles wie geschmiert und es gab nie Probleme. Die Zeit vor dm Abi war dann auch die schlimme Zeit, in der ich sogar aufm Schulklo geschnitten hab und auch daheim nicht mehr darauf geachtet hab, meine Krankheit zu verstecken. Meine Eltern hat es entweder nicht wirklich interessiert oder sie wollten es nicht wahrhaben oder sie dachten nicht, dass es solch weitreichende Konsequenzen haben würde, wenn ich nichts mehr essen würde. Jedenfalls war für sie schlimmer, dass ihre Tochter sich die Arme aufgeschnitten hatte- das konnte ja jeder sehen!

In dieser Zeit hab ich dann unter 50kg gewogen und mein Abi gemacht. Danach dachten alle, es würde besser werden, wenn ich nicht mehr so viel Stress hätte, aber das Gegenteil war der Fall. Ich musste nicht mehr auf die Schule Rücksicht nehmen und so hab ich komplett aufgehört zu essen. Meine Eltern fanden das zwar schrecklich und haben mir Dinge wie Sport treiben (zu der Zeit bin ichüberall mit dem Rad hingefahren) verboten, aber wirklich machen konnten sie nichts- ich war ja inzwischen volljährig. Als meine kleine Schwester dann ins Krankenhaus musste, wurde sie dort auch routinemäßig zu ner Psychologin geschickt. Der hat sie dann auch von meinen Problemem erzählt und wie sehr es sie belastet. Zwischenzeitlich bin ich natürlich auch immer schwächer geworden, obwohl ich mir das selbst nie eingestanden hätte- und irgendwann war ich dann so weit, dass ich nach einem Treppenabsatz erstmal Pause machen musste, weil ich völlig am Ende war. Daheim gab es nur noch Streit und irgendwann war die Situation so unerträglich, dass ich mir nen Termin bei der Psychologin aus der Kinderklinik geben ließ. Wir haben uns getroffen und schon bei unserem ersten Treffen war klar, dass wir auf einer Wellenlänge lagen. Sie hat mir dann angeboten, mich stationär aufzunehmen, ich sollte mich einfach melden. Es folgten ein paar Wochen mit 2EL Magerjoghurt, einer Nektarine, ner Tasse Brühe am Tag und Gesprächen bei der Psychologin. Irgendwann konnte ich nicht mehr und ließ mich einweisen. Da ich mir nicht vorstellen konnte, irgendetwas zu essen gab es keine andere Möglichkeit als die Ernährungssonde. Das war ein wirklich beschämendes Gefühl mit nem Schlauch in der Nase durch die Kinderklinik zu laufen und die Blicke der Menschen zu spüren... die Kinder haben immer gemeint, mit tut die Nase weh, weil ich da ein Pflaster von der Sonde hatte- die Mütter haben dann immer ganz verschämt erklärt, dass "das Mädchen nicht mehr essen mag"...ich werde diese Blicke nie vergessen. In der Klinik war ich dann 5 Wochen- 3 Wochen wurde ich künstlich ernährt und in den letzten Tagen musste ich meine komplette Kalorienzufuhr ohne Sonde schaffen.

Von der Kinderklinik aus ging es direkt in die stationäre Therapie in eine Psychosomatische Klinik. Dort war ich 3 Monate. Gewichtstechnisch hatte ich bei der Entlassung dort mein Tiefstgewicht von 42kg erreicht- was für den "Erfolg" dieser Therapie spricht. Am Anschluss daran hatte ich wirkliche Probleme, einen ambulanten Therapeuten zu finden, weil mein Gewicht lebensbedrohlich war und keiner diese Verantwortung übernehmen konnte oder wollte. Ich kann nur froh sein, dass ich meine Hausärztin hatte oder immernoch habe- die so viel mehr als nur meine Ärztin ist, ich würde sogar sagen, sie ist ne Art Ersatzmutti geworden. Sie hat sich um mich gekümmert und nach ganz, ganz langer Zeit ist es uns mit ein bissl Schummeln gelungen, das Gewicht von 47kg zu erreichen, dass die Voraussetzung für nen abulanten Therpieplatz war. Doese Therapie hab ich dann nach nem knappen halben Jahr abgebrochen- für mich war der Weg dahin schon das Ziel.

Jedenfalls hab ich nach der stat. Therapie 10 Monate in der Kinderklinik auf der Frühchenstaton als Praktikantin gearbeitet, danach bin ich für ein freiwilliges soziales Jahr im Rettungsdienst gefahren bis ich endlich meinen Studienplatz bekommen hatte. Als ich 20 war, bin ich von daheim in meine erste eigene Wohnung gezogen und obwohl meine Eltern Angst hatten, lief alles gut. Mit der Zeit ging es mir dann auch in Sachen Essen besser- für den Rettungsdienst hab ich eben ein paar Muckis gebraucht. Das Essen war jedoch immer ein Problem für mich, ich dachte, es wird alles gut, wenn ich erstmal meinen Studienplatz hab. Hier angekommenlief auch alles zuerst gut, aber durch den ganzen Stress kam Ana wieder mehr und mehr in mein Leben. Wie es weitergeht, werden wir sehen....




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